Für die längerfristige Speicherung von größeren Mengen elektrischer Energie muss zwangsläufig auf die Wandlung volatiler regenerativ erzeugter Energien (z.B. Wind,
PV) in chemische Energiespeicher zurückgegriffen werden. In diesem Vorhaben wird das Augenmerk vorrangig auf weitere dezentrale Energiewandlung gelegt. Für alle chemisch-basierten Speicherformen ist die Produktion von Wasserstoff per Wasserelektrolyse der nächste logische Schritt. Maßgeblich für die Effizienz aller daraus abgleiteter Prozessketten (z.B. Power-to-X wie Methan, Methanol u.ä.).
Hauptziel des Projektes ist es, für die alkalische Hochdruck-Elektrolyse bei erhöhten Temperaturen und unter Verwendung von mit Elektrokatalysatoren beschichteten Elektroden eine Effizienzsteigerung zu erreichen. Grundlage dafür sind sich wechelseitig beeinflussende Verbesserungen in den Bereichen Katalyse (Kathode
und Anode), aufgrund der Prozessbedingungungen notwendiges neuartiges Stack Design und Anlagen- bzw. Steuerungstechnik, die jeweils über dem Prozessfenster (u.a. Druck und Temperatur) untersucht werden. Dabei liegt bei der Werkstoffauswahl ein besonderes Augenmerk darauf, auf Edelmetalle ganz zu verzichten (Katalyse) bzw. den Umfang an strategischen Werkstoffen wie Nickel im Rahmen von Konstruktion und Stackdesign auf ein Minimum zu beschränken.
Dieses Projekt basiert auf dem Projekt Hhoch2 (01LY2204), in dem ein Elektrolyseur-Stack für den Einsatz bei 350–400 bar und 150–200 °C entwickelt wurde. Das Folgeprojekt EfaH konzentriert sich auf die Entwicklung effizienterer Elektrokatalysatoren, Stacks und Elektroden.