Für die längerfristige Speicherung von größeren Mengen elektrischer Energie muss zwangsläufig auf die Wandlung volatiler regenerativ erzeugter Energien (z.B.
Wind, PV) in chemische Energiespeicher zurückgegriffen werden. In diesem Vorhaben wird das Augenmerk vorrangig auf dezentrale Energiewandlung gelegt.
Für alle chemisch-basierten Speicherformen ist die Produktion von Wasserstoff per Wasserelektrolyse der nächste logische Schritt. Ein wesentlicher Faktor für die Kosteneffizienz aller daraus abgeleiteter Prozessketten (z.B. Power-to-X wie Methan, Methanol u.ä.) sind die Herstell- und Speicherkosten von Wasserstoff.
Die Herstellkosten werden vom lokalen Strompreis dominiert. Diesbezüglich liegt der Fokus des Projektes auf der Kostensenkung durch Regulierbarkeit der Prozesskette von H2 bis PtX, das durch Lastmanagement für die Energienetze sowie Abfangen der Leistungsspitzen der lokalen erneuerbaren Energien umgesetzt wird. Es sollen Durchsätze bis zu 32 bzw. 60 Nm³/h H2 erreicht werden. Als Produkte werden bis zu 5,6 kg/h Methan und 28,9 kg/h Methanol erwartet.
Mit diesem Vorhaben werden die Vorzüge eines integrierten Ansatzes von Hochtemperatur- und Hochdruck-elektrolyse mit flexiblen Syntheseverfahren zur Verwertung/Speicherung zu Methanol bzw. Methan aufgezeigt. Dabei liegt die Synergie dieser Kopplung in der direkten Nutzung von Temperatur und Druck der Elektrolyse für
die direkt gekoppelten chemischen Synthesen.