Die zunehmende Bedeutung einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft erfordert eineverstärkte Qualifizierung von Fachkräften. Unternehmen benötigen Mitarbeitende mit den notwendigen Kenntnissen und Fähigkeiten, um die Herausforderungen und Chancen der Transformation erfolgreich zu bewältigen. Mitteldeutschland bietet aufgrund seiner vielfältigen Industriestruktur und der gut ausgebauten Infrastruktur in allen Phasen der Wertschöpfung ideale Voraussetzungen für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft. Dennoch ist der genaue Verlauf der Transformation noch
nicht vollständig absehbar und bedarf einer guten vorausschauenden Begleitung.

Die Studie wurde im Auftrag der Revierwendebüros Pegau und Halle des Deutschen Gewerkschaftsbundes
(DGB) in Zusammenarbeit mit dem Wasserstoff-Netzwerk HYPOS e. V. erstellt. Ziel der Studie war es, den Qualifizierungsbedarf entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette im Mitteldeutschen Revier zu ermitteln. Um die spezifischen Qualifizierungsbedarfe der
regionalen Unternehmen zu identifizieren, wurden umfangreiche qualitative Befragungen durchgeführt und ausgewertet sowie in den Kontext der aktuellen Forschung und Literatur eingebettet. Dabei wurde nicht nur die Sicht von Unternehmen und Expert*innen, sondern auch die von Betriebsräten und Gewerkschaften mit einbezogen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wurden insgesamt acht Handlungsempfehlungen in den Bereichen Fachkräftesicherung, Qualifizierung und lebenslanges Lernen sowie Vernetzung abgeleitet.

Wasserstoffregion Mitteldeutschland – Deckblatt der genannten Studie